13. Februar 2012

Heute ist Mittwoch, der 8. Februar, 17.00 Uhr. Wir haben -11° Außentemperatur und langsam wird’s dunkel. Also schlüpfe ich wie jeden Tag in meinen superwarmen Parka, meine dicke Schneehose, ziehe mir warme Socken und Wanderstiefel an und nehme den Schal und eine lächerliche (aber dafür wahnsinnig warme) Mütze mit Ohrenschützern mit ins Auto. Macht ja nichts, sehen wird mich eh kaum jemand und diejenigen die mich dort zu Gesicht bekommen, die stört so was nicht. Die haben andere Sorgen…

Ich lade 10 frische Plastiknäpfe, einen Eimer mit 6 Kilo Nassfutter und 10 Mini-Handwärmer in den Wagen und fahre los. Nach 5 Minuten bin ich am Ziel. Aus dem Gebüsch sehe ich schon von weitem die ersten Augen im Scheinwerferlicht blitzen. Gleich drauf sausen dunkle, kleine Körper über die Wiese zum Futterplatz und setzen sich ängstlich wartend auf das gefrorene und mit Schnee bedeckte Gras.

Ich parke am Wegrand und kämpfe mich aus dem Auto, stapfe in meiner „Michelin-Männchen“-Verkleidung und mit Futter und Näpfen beladen ziemlich unelegant auf das Futterhäuschen zu. Ein bestimmter Pfiff von mir und schon flitzen einige weitere Katzen aus ihren Verstecken und blicken mit gierigen Augen auf mich und meine Mitbringsel.

Kaum bin ich aus dem warmen Auto ausgestiegen, friert mich schon – trotz meiner warmen Klamotten. Handschuhe ziehe ich gar nicht erst an, auch wenn mir fast die Finger abfrieren, denn damit kann man kaum arbeiten.

Und jetzt muss alles recht schnell gehen, denn ich arbeite ab sofort gegen die Zeit, oder um es besser zu sagen, gegen die Kälte.

Ich fülle die mitgebrachten Näpfe schnell mit frischem Nassfutter und sofort stürzen sich Giacomo und Bärli, die zwei mutigsten Katzen drauf. Dann kommen schon Bobby, die dicke Marie, Blacky, Obelix und einige weitere.

Sie schlingen was das Zeug hält, denn auch sie wissen: in wenigen Minuten ist das Futter angefroren, in etwa einer halben Stunde ist es ganz durchgefroren. Hier an der Futterstelle, mitten auf einer Anhöhe auf fast freiem Feld hat es immer noch mal ein paar Grad weniger als im Wohngebiet.

Sobald alle Näpfe gefüllt sind, werden sie flott gegen die alten Näpfe in der Futterstation ausgetauscht. Dabei sehe ich jeden Tag, dass ein großer Teil des Futters in den Näpfen gefroren ist. In der Mitte ist immer ein Stück freigeleckt, aber die kleinen Zungen können kaum so schnell arbeiten wie der Frost. Das Futter gefriert den Miezen vor der Nase.

Unter jeden Napf kommt ein kleiner Taschenhandwärmer, aber das ist nur ein kläglicher Versuch, das Futter etwas länger vom Gefrieren abzuhalten – aber eine andere Möglichkeit habe ich nicht. Es gäbe noch Platten, sogenannte Snuggle Safes, die in der Mikrowelle zu erhitzen wären und viele Stunden warm halten, aber das ist einfach zu teuer. 18 Euro kostet eins dieser Dinger und ich bräuchte mindestens 10 davon. Immer 5 pro Tag zum Unterlegen und 5 im Austausch um sie zuhause aufzuwärmen und dann wieder mitzunehmen. Und die Futterstation steht frei zugänglich für Jeden. Näpfe wurden mir schon entwendet, wer weiss dann, wer diese Warmhalter noch brauchen könnte …

So, dann noch schnell das Trockenfutter aufgefüllt. Das Nachrutschen der Körnchen aus der Futterstation klappt nicht so richtig und manche der scheuen Katzen trauen sich auch nicht auf das obere Brett zu springen um dort an die Futterraufe ranzukommen. Also stelle ich etwa zwei mal 1 Kilo Trockenfutter runter auf den Boden. Es ist am nächsten Tag immer komplett weg.

Inzwischen sind meine Finger steif gefroren, ich kann die Taschenwärmer kaum noch knicken um sie in Gang zu setzen, und fast jeden Tag gehen ein oder zwei dieser blöden Dinger kaputt…

Einige dieser 30 verwilderten Katzen erlauben mir, sie während des Fressens zu streicheln. Nie gehe ich, ohne ihnen diese Zuwendung zuteil werden zu lassen. Jetzt, bei diesen Temperaturen spüre ich deutlich wie sie zittern. Sie haben hier zwar Unterschlupf, aber dies sind nur zugige, undichte Scheunen aus Holz. Innentemperatur ist gleich Außentemperatur.

Keine Wärme. Sie haben ein Winterfell, aber sie sitzen auf kaltem, nassen Boden. Die Kühe, die früher angenehme Wärme abgegeben haben, sind nicht mehr da. Sie landeten schneller im Schlachthof als der alte Bauer begraben werden konnte.

Früher war auf diesem Hof sicher auch nicht alles Eitel Sonnenschein. Aber heute regiert hier die Kälte – und das nicht nur im Winter. Auch bei Sonnenschein und 30 Grad. Die Erben wollten die „überflüssigen“ Katzen aushungern. Oder anderweitig entsorgen. Sind ja zu nichts nutze und verschmutzen nur den völlig verwahrlosten Hof noch zusätzlich. Aha.

Klar sind sie zu nichts mehr nutze – keine Kühe, also kein Futter mehr, also auch kaum noch Mäuse hier. Aber sie sind eben da. Sie leben hier, sie streiten hier, sie sterben hier. Es sind 30 verwilderte Katzen der verschiedensten Generationen, von 6 Monaten bis ca. 10 Jahren, in allen Kategorien von Chefkatze bis Letzter in der Rangfolge. Den vielgenannten Welpenschutz gibt es hier nicht, es überlebt, wer stark ist und sich durchsetzen kann.

Auch heute fehlen mir wieder einige der Miezen die ich inzwischen alle mit Namen bedacht habe um sie auseinander halten zu können. Aber ich darf nicht herumgehen und schauen ob irgendwo eine verletzt oder krank liegt. „Die Tierschützer“, also ich, dürfen ausschließlich diese Wiese betreten und füttern. Und auch nur an der Futterstation, nirgendwo anders, sonst bekäme ich die Mistgabel zu spüren.

Als ich einmal eine scheue ca. 6 Wochen alte Babygruppe unter einer Tanne gefüttert habe, wurde den Kleinen die Schüssel unterm Fressen weggerissen – ich darf eben nur im Futterhäuschen füttern. Nirgendwo anders. Und weil der Hof nicht mehr bewohnt ist, wurden Kameras installiert, damit auch jeder nur dorthin geht wo’s erlaubt ist. Und nirgendwo anders.

Ich setze mich wieder ins warme Auto und fahre nach Hause. Als ich später den Wetterbericht ansehe und dort wieder mal nächtliche Temperaturen von bis zu -20 Grad angekündigt werden, könnte ich heulen. Ich muss an die Katzen dort draußen denken. An die Alten, an die Rangniedrigen, an die Schwachen – an die, die aus dieser Gruppe nicht rechtzeitig ans Futter kommen um noch etwas zu erwischen das nicht gefroren ist. Sie werden unverrichteter Dinge frierend wieder abziehen müssen und eine weitere Nacht in der unerträglichen Kälte ertragen müssen.

Dabei wäre es so einfach, dürften wir nur eine einzige Wärmelampe aufhängen und sie in den leeren, ungenutzten Ställen füttern. Aber das ist nicht erwünscht.

Die Kastrationsaktion haben wir schon mehrmals verschoben, denn bei diesem Wetter kann man keine wildlebenden Katzen frisch kastriert wieder zurücksetzen, das wäre unverantwortlich.

Ich wünsche mir das Frühjahr und den Sommer herbei, damit diese Tiere endlich wieder die warme Sonne auf ihrem Fell spüren können und nicht frierend im Schnee sitzen müssen. Damit wir sie kastrieren und behandeln können und damit sie sich – ihrer Natur entsprechend - selbst einen kleinen Teil ihrer Nahrung auf den umliegenden Wiesen fangen können. Und auch, damit ich sehen kann, wie Minka, Petita, Mieziemamma, Hasi, Tigri, Flecki, Sternchen der hübsche Blue, die scheue Naseweis und die ganzen anderen vielleicht doch einmal etwas mutiger werden und sich näher an mich herantrauen.

Bevor ich einschlafe denke ich noch mal kurz an die Katzen und ich bin mir sicher: jeder Mensch bekommt seine „Quittung“ für das, was er tut und vor allem für das war er eben nicht tut. Der eine bekommt sie früher, der andere später. Aber jeder bekommt sie und zwar hier, und nirgendwo anders.

Diese Geschichte wurde eingeschickt von Sylvia Enders, THV-Team

29. Dezember 2011

Eigentlich wollten wir noch keinen Hund...

Eigentlich wollten wir noch keinen Hund,
aber dann kamst du und schlichst dich in unsere Herzen.
Eigentlich wollten wir einen großen Hund,
aber dann kamst du und schlichst dich in unsere Herzen.
Eigentlich wollten wir keinen ängstlichen Hund,
aber dann kamst du und schlichst dich in unsere Herzen.
Mit jedem Tag, den du bei uns verbrachtest, wuchs dein Vertrauen in uns.
Dein Blick schaute uns immer öfters erwartungsvoll an. Dein Schwanz wedelte, wenn wir dich ansprachen.

Und eines Tages war es dann soweit: wir wussten,
du gehörst zu uns für alle Zeit.
Dies ist nun schon über 3 Jahre her,
ein Leben ohne dich vorzustellen fällt uns schwer.

Den Menschen, die sich einen ängstlichen Hund nicht zutrauen
rufen wir zu: nur Mut, es gibt nichts Schöneres als Vertrauen aufzubauen.
Zu sehen wie langsam wachsen Liebe, Vertrauen und Sicherheit,
ist das Schönste in einer gemeinsamen Zeit.

Hermine, wir freuen uns über jeden Tag den du bei uns bist. Deine Freude nach unserer Rückkehr, auch wenn wir nur kurz nicht bei Dir sind, ist unbeschreiblich. So als hättest Du Angst wir könnten Dich verlassen. Auf ein leises Rufen unsererseits reagierst Du immer mit einem Schwanzwedeln. Darin würdest Du bestimmt Weltmeisterin, wenn es so einen Wettbewerb geben würde.

Wir sind so glücklich Dich bei uns zu haben, und hoffen noch eine ganz lange Zeit gemeinsam verbringen zu dürfen.

Diese Geschichte wurde eineschickt von Tamara Schmitz, THV-Team

27. Dezember 2011

Vier Wochen Thailand...

Im Jahr 2011 verbrachte ich 4 Wochen Urlaub in Thailand. Es war mein erstes Mal dort. Das Land ist wunderschön, faszinierend und abwechslungsreich. Die Menschen dort sind immer freundlich und wahnsinnig hilfsbereit gewesen. Sie haben immer eine gewisse Gelassenheit ausgestrahlt. Wir haben Bangkok besucht und viele andere Städte und sind mit dem Bus und Zug von einem Ziel zum nächsten gefahren. Natürlich durfte auch die Erholung auf einer der zahlreichen fantastischen Inseln nicht fehlen.

Sie denken jetzt bestimmt: was interessiert mich das denn, wo die THV-Mädels ihre Freizeit verbringen…?!

Die Verbindung werden sie gleich erfahren.

In Thailand gibt es Tausende von Strassenhunden, einige haben Besitzer andere nicht. Auch haben wir einige Katzen gesehen, aber bei weitem nicht so viele wie Hunde.

In einer der Städte die wir besucht haben, liefen eines Abends eine Mama mit ihren drei kleinen Welpen über die Strasse. Ich dachte noch bei mir, dass da mal nix passiert und lief weiter. Im nächsten Moment hörten wir einen markerschütternden Schrei…eines der Welpenbabies wurde angefahren. Es schrie vor Schmerz und die Mutter schrie auch vor Entsetzten. Mir lief es kalt den Rücken runter, was sollten wir tun. Ich wusste ich konnte ihn da nicht seinem Schicksal überlassen. Er hörte dann auf zu schreien und ich dachte er ist tot. Zumindest sollte er nicht auf der Strasse liegen bleiben, dachte ich mir mit Tränen in den Augen. Wir kamen näher und zwei verzweifelte Hundeaugen schauten mich an…ich wollte nur noch schreien. Er lebte noch, war äußerlich unverletzt. Aber was sollte ich nun tun. Es war mitten in der Nacht, ein kleiner Ort, bestimmt gibt’s hier keinen Tierarzt. Ich fühlte mich so hilflos und so verloren. In dem Moment kam eine Anwohnerin aus einem der Häuser, sie musste die Schreie der Hunde gehört haben. Sie nahm den kleinen Welpen mit. Was aus ihm geworden ist weiß ich nicht. Ich hoffe nur er hat keine Schmerzen, da wo er nun ist…

Selten habe ich mich so hilflos und verzweifelt gefühlt. Man möchte, nein man muß helfen und weiß nicht wie…das ist ein so schlimmes Gefühl. Ich habe die ganze Nacht um den Kleinen geweint.

Ich konnte weder dem Babiewelpen helfen, noch dem Hund der vor Schmerzen schrie, weil er so schlimm verletzt war. Ich konnte den Hunden nicht helfen, die halb oder total kahl waren, weil sie Hautmilben oder andere Parasiten hatten. Das war fast die Hälfte aller Hunde einer ganzen Stadt. Ich konnte der Katze nicht helfen, die einen tennisballgroßen Tumor am Bauch hatte. Ich konnten den vielen humpelnden Hunden nicht helfen und den in einen kleinen Käfig eingepferchten Kaninchen auch nicht…

All diese Bilder haben mich sehr mitgenommen, es hat mich fertig gemacht nichts tun zu können. Aber eins hat mich immer wieder aufgebaut: der Gedanke dass ich Teil von THV bin. Das Wissen, dass wenn ich wieder zurück bin, so viele Hunde, Katzen und Kleintiere und auch Menschen auf meine Hilfe hoffen und bauen.

Das ich dann endlich helfen kann und mich nicht mehr so hilflos
und überfordert fühlen muss.

Diese Geschichte wurde eingeschickt von Antje Richter, THV-Team

20. Dezember 2011

Mitten ins Herz...

Kennen Sie die kleine Mimosa auf unserer Seite? Sie wissen jetzt nicht genau, welche Hündin das ist? Oder vielleicht haben Sie ein Hundegesicht im Kopf, aber so richtig können Sie sich nicht an sie erinnern? Hätte mir jemand vor drei Tagen diese Frage gestellt, dann wäre meine Antwort ganz ähnlich ausgefallen. Aber ich hatte das große Glück die süße Hündin am vergangenen Freitag persönlich kennen zu lernen und sie hat mich so sehr bewegt, dass ich Ihnen gerne von ihr erzählen würde...

Mimosa lebt derzeit im Tierheim von Castellbisbal. Damit hat sie eigentlich das große Los gezogen, denn dort wird jeder Hund geliebt und so gut versorgt, wie es mit den eingeschränkten Mitteln in Spanien nur möglich ist. Zwar sind die Zwinger recht klein und natürlich ziemlich überfüllt, aber dennoch ist die Stimmung in Castellbisbal sehr gut. Fast jeder Hund hat eine ansteckend gute Laune und freut sich über die Abwechslung, die ein Besucher bringt. So stehen sie am Gitter ihres Zwingers, hüpfen auf und ab und genießen die kurzen Streicheleinheiten, die durch die Gitterstäbe möglich sind.

Ich gehe also von Zwinger zu Zwinger, freue mich über die bekannten und unbekannten Gesichter und bin wirklich überrascht, wie glücklich die Hunde erscheinen. Natürlich würden sie bestimmt lieber eine eigene Familie haben und den kalten Zwingerboden gegen ein warmes und weiches Hundebett tauschen, aber sie haben sich mit ihrer Situation bestens arrangiert und scheinen auch nichts zu vermissen. Doch irgendwann stehe ich dann vor Mimosas Zwinger und dort bietet sich mir ein anderes Bild:

Die kleine Hündin sitzt traurig in ihrem Zwinger und ihr Blick trifft mich wirklich mitten ins Herz. Natürlich freut sie sich genauso wie die anderen Hunde, als sie von uns gestreichelt wird. Sie hüpft genauso auf und ab und genießt genauso die kurze Aufmerksamkeit. Aber sie wirkt trotzdem einfach unglaublich traurig. Man sieht ihr richtig an, dass sie eine Familie braucht. Ein richtiges Zuhause und keinen kalten Zwinger in einem Tierheim, in dem sie ihre Menschen mit so vielen anderen Hunden teilen muss. In ihren Augen sieht man ihre große Sehnsucht.

Es ist wirklich schwer sich von den einzelnen Hunden los zu reißen und weiter zu gehen. Doch von Mimosas Zwinger weg zu gehen, ist fast unmöglich. Bemerkt sie nämlich, dass man sich den Hunden in ihrem Nachbarzwinger zuwendet und sie kurz davor ist, die Liebe, die sie so sehr braucht, nun wieder zu verlieren, dann streckt sie in ihrer Verzweiflung ihre Pfote durch's Gitter und versucht einen mit ihr fest zu halten.

In dem Moment kann ich dann auch nicht anders als wieder um zu kehren und ihre Pfote in die Hand zu nehmen. Lässt man die irgendwann los, dann steckt sie sie gleich wieder durch's Gitter. Es ist so wahnsinnig berührend die kleine Hündin zu sehen, wie sie verzweifelt um Aufmerksamkeit kämpft. Obwohl sie mich ja wirklich überhaupt nicht kennt, habe ich das Gefühl, dass sie einfach alles für mich tun würde. Alles tun würde, damit ich sie nicht zurücklasse. Doch das Einzige, was sie in ihrem Zwinger tun kann, ist es eben immer wieder ihre Pfote durch das Gitter zu stecken. Natürlich helfen alle ihre Bemühungen doch nicht, weil sich bisher noch keine Familie für die kleine Hündin gefunden hat. So müssen wir sie also zurücklassen und ohne sie wieder nach Deutschland fahren.

Jetzt sitze ich hier und denke an die bezaubernde Mimosa, wie sie traurig in ihrem Zwinger darauf wartet, dass sich irgendwann jemand findet, der auf die Frage, ob er Mimosa kennt, antwortet: „Ja klar! Mimosa ist doch Teil unserer Familie und wird von uns sehr geliebt!“

Diese Geschichte wurde eingeschickt von Sandra Springer, THV-Team